Maschinenraum und Steuerhaus
Geschichte Startseite Rundgang an DeckIm Maschinenraum finden wir neben der großen Hauptmaschine noch ein Hilfsaggregat (MWM-Zweizylinder-Dieselmotor) mit der Ballastpumpe und dem Startluftkompressor. Ein relativ moderner Heizkessel (mit Ölbrenner) versorgt das Schiff mit Warmwasser, ein Fäkalientank ist eines der wenigen von uns eingefügten Zugeständnisse an moderne Umweltauflagen. Die beiden Treibstofftanks fassen je 3750 Liter Gasöl (Diesel), daneben gibt es noch Tanks für 2 Tonnen Nutzwasser, für Heizöl, Motoröl und die Stevenrohrschmierung.
Das elektrische Bordnetz wird mit 24 Volt Gleichspannung betrieben, die Schalttafel ist für sich schon ein historischer Leckerbissen. Die Versorgung der 240-Volt-Küchengeräte läuft über einen elektronischen Umrichter. Für Radio oder Rasierer gibt es in jeder Kabine eine Steckdose mit Schalter, ein kleiner rotierender Umformer erzeugt dafür gerade 300 Watt an 220 Volt.
Im Steuerhaus finden wir, neben dem großen Steuerrad (1 Meter Durchmesser, 40 Umdrehungen von hart backbord nach hart steuerbord), die Bedieneinrichtungen für Scheinwerfer, Laternen, Typhon und Funkgeräte. Die Steigung des Propellers sowie die Drehzahl des Motors lassen sich von hier fernsteuern, ein Sprachrohr zur Maschine, eine Klingelanlage und eine Gegensprechanlage dienen der Kommunikation an Bord. Um die Sicherheit zu erhöhen und Manöver und Fahrten notfalls auch nachts oder bei unsichtigem Wetter durchführen zu können, haben wir Radargerät, AIS-Transponder, elektronische Flusskarte sowie einen Autopiloten als moderne, nützliche Zutaten eingebaut.
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